Kunst und Kultur. Das eine geht ohne das andere nicht. Die Kunst schafft Kultur. Die Theaterkunst schafft Räume für Erlebnisse. Unmittelbar, wirksam, unterhaltsam, nachhaltig.
Doch Theater kann mehr. Die Anwendung des Theatralischen auf andere Bereiche erzielt erstaunliche Wirkungen. Theater als Mittel der Fortbildung. Ein wichtiges Wort in schnelllebigen Zeiten. Ganz bestimmt sind damit keine langwierigen Seminare gemeint in denen man „Credits“ für den Arbeitgeber erwerben kann. Oder gar Zertifikate auf denen den Teilnehmern bescheinigt wird, dass sie kulturell fortgebildet wurden. Oder Coaches, die hauptsächlich sich selber motivieren.
Das Thema bei diesen Fortbildungen ist in Variation immer Theaterpraxis und ihre einfache Anwendung auf andere Berufsbilder. Das Lernen ist dabei kein Lernen durch reinen Vortrag, sondern durch spielerische Prozesse. Das Lernen erfolgt durch Erleben.
Spiel und spielen klingen harmlos. Aber Spiel ist eine Kunst, eine Kulturtechnik. Jeder Spieler nimmt sein Spiel ernst. Von „Mensch ärgere Dich nicht“ bis zu „Monopoly“. Das Theaterspiel kennt aber kein Schmeißen oder die Schlossallee. Ein anderer sein, als ein anderer zu agieren, zu reagieren, eröffnet unmittelbare Einsichten. Und doch ist es man selbst, der gerade agiert, reagiert, erkennt. Spielen, das tut jeder. In allen Bereichen seines Lebens. Jeder hat seine Rolle, im Beruf besonders.
Daher hat das Theaterspiel, die Theaterpraxis Wirkung auf jedes Berufsbild. Aus der Erkenntnis schöpft sich die Anwendung. Als eigene Entscheidung und nicht als Blaupause für „so wird es richtig gemacht“.
Zielgruppen
Schule und Umfeld
Hier sollen Lehrer, Referendare, Schüler ab der 10. Jahrgangsstufe erreicht werden. Vom Erlebnistag bis zu mehrtägigen Seminaren wird das Angebot reichen. Eine Mischung aus Impulsvorträgen, Impulsen und Rollenspiel bestimmt dieses. Auftreten, Rhetorik, Vermittlung, Stimme, Sprache, Körpersprache, Taktik, Gesprächsführung, Vorträge und Referate. Alle spezifisch zugeschnitten auf den Bereich Schule.
Beruf und Alltag
Diese Angebote richten sich an prinzipiell alle Berufsgruppen und Brachen, vornehmlich, die mit Menschen zu tun haben: Banken, Werbung, Personaler, Führungskräfte, Ausbildende, Mediziner, Rechtsanwälte und auch unterschiedliche Berufsbilder in einem Betrieb. Die Liste ist erweiterbar. Entscheidend ist, dass neben allgemeinen Theatertechniken, die für den Alltag im Beruf entscheidend sein können, es meist auch sind, ein Konzept für die jeweiligen Teilnehmer entworfen wird. Damit gewährleistet werden kann, dass die Teilnehmer einer Berufsgruppe auch tatsächlich etwas für ihren Beruf mitnehmen können. Hier wird es hauptsächlich um Auftreten, Rhetorik, Sprache und Gesprächsführung gehen.
Interessierte und Laientheater
Grundsätzlich kann eine jede Gruppe in das Konzept Kultur – Gut Dehnberg integriert werden. Sei es eine Gruppe von Menschen, die etwas über ein bestimmtes Gebiet erfahren wollen durch einen speziellen Vortrag, sei es das Erleben von Rollenspiel und dessen Wirkung. Das gilt im gleichen Maße für Laientheater Gruppen: Ihnen können wichtige Aspekte des Theaterspiels vermittelt werden, wie aber auch Vertiefung in ein ausgewähltes Theaterstück oder eine kulturelle Epoche. Jedenfalls keine Vorlesung, sondern Vermittlung, Einsicht und Praxis.
Die Bausteine
Auf die Bühne bitte – einen Auftritt hat jeder
Vermittlung relevanter Aspekte des öffentlichen Auftrittes. Von der Rede, dem Vortrag, der Versammlung bis hin zum Gesprächskreis. Wirkung und Rhetorik spielen die Hauptrolle in diesen praktischen Übungen, wie aber auch Sprache und Stimme.
Ja, Sie spielen eine Rolle – die eigene Bedeutung im Umfeld
In angeleiteten Theater Improvisationen werden Rollen zugewiesen. Situationen aus privatem Alltag oder Berufsleben werden vorgegeben und die Teilnehmer erfinden in ihrer Rolle die Szene. Durch ständige Intervention der Kursleitung erfahren und vertiefen die Spieler das von ihnen Erfundene. Das gilt auch für den Rest der Gruppe, die das von ihnen Gesehene mitteilen. So sind immer alle in den Prozess integriert. Lernen durch Erleben.
Berufsbild und Wirklichkeit
Jeder Beruf hat seine speziellen Anforderungen, damit einhergehend auch Überforderungen. Zunächst wird immer eine allgemeine Theater – Improvisation - Einheit erfolgen. Im weiteren Verlauf geht der Kurs auf die Besonderheiten des Berufsbildes ein und die Improvisationen und Gespräche, Übungen werden auf den jeweiligen Beruf zugeschnitten.
Theater
Eine Vermittlung. Über einen Vortrag und über Gespräche wird in die Welt des Theaters eingeführt. Theaterspiel wird eine erweiterte Bedeutung erfahren. Die Kraft dieser seit der Antike gelebten Kulturtechnik wird erlebbar gemacht. Das kann auch die lebendige Vermittlung eines Theaterstückes und seiner Bedeutung für den Zuschauer implizieren.
Laie oder Liebhaber
Ein auf die Bedürfnisse von Laienspielgruppen zugeschnittener Baustein. Besetzung, Spielführung, Stückanalyse, Rollenspiel und Vorbereitung. Sein statt Schein. Die Sprache. Die Spannung. Der Humor. Die Aufführung. Lampenfieber. Spielplan.
Baustein nach Bedürfnis
Dieser Baustein wird im Vorfeld mit den jeweiligen Interessenten zusammengestellt, entworfen.
Reden vorbereiten und halten
Alle Aspekte des Aufbaus einer Rede, Absicht der Rede, Rhetorik, Wirkung. Ein Thema wird gestellt, eine Rede entworfen, gehalten und schließlich analysiert.
Für alle Bausteine gilt, dass sie beliebig variiert werden können, ineinandergreifen. Jeder Kurs, jedes Seminar, jeder Vortrag ist eine Premiere. Für alle. Das bedeutet für die Leitung, dass ständig während des Kurses, des Seminares Anpassungen vorgenommen werden müssen und werden. Es gibt keine Blaupause für das Richtige. Es gibt auch keine Lernvorgabe oder Bullet Points, die man nur auswendig lernen muss.
Ebenso gilt für alle Bausteine, dass sie entweder als Tagesveranstaltung, Wochenendveranstaltung oder längeres Seminar konzipiert werden können. Was gewünscht, gebraucht und machbar ist.
Mein Kontaktdaten:
Marcus Everding
E-Mail: marcus.everding@gmx.net